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Aus Gierßhain wird Gierzhagen

Text | Dorfgeschichten, Besondere Anlässe, Kirchen | 25.10.2023

In der Mercatorkarte von 1575 ist der Ort als Gierßhain verzeichnet, und er war und blieb bis in die 70ger Jahre des 20. Jahrhunderts ein kleines Dorf von Bauern und Hauern.


Die Letzteren arbeiteten in den umliegenden Gruben und Steinbrüchen wie der Grube Napoleon im Bodenberg, der Grube Silberhardt am Eisenberg oder den Steinbrüchen im Westerttal. Die Ersteren taten das meist auch und führten die Landwirtschaft als Nebenerwerbsbetrieb. Nach 1970 entstand ein Bauboom auf den ehemaligen Feldern und Weiden im Westen des Dorfes und es verdoppelte seine Häuserzahl durch Neubauten. Deshalb wohl entstand am unteren Ortsrand auch eine kleine hölzerne evangelische Kirche (s. Foto), die von einer Familie dort privat gebaut und betreut wurde, und in der einmal monatlich ein Gottesdienst stattfindet. Am nördlichen Dorfrand liegt ein Friedhof, auf dem das Mausoleum der Familie Lademacher aus Mittel bewundert werden kann.

Frieder Döring

Mauseleum der Fam. Lademacher auf dem Friedhof in Gierzhagen

Holzkirche in Gierzhagen